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Markus Friedland Fotografie

Die besten Tipps für schöne Tierfotos

Tierfotografie gehört zu den attraktiven Themen der Fotografie. Es erfordert viel Geduld, Glück, und etwas Fachwissen. Der richtige Einsatz Ihrer Ausrüstung ist in der Tierfotografie sehr wichtig. Die Natur in ihrer großen Vielfalt bietet unzählige Motive an. Ein großes Themengebiet ist die Tierfotografie. Sie bietet dem Fotografen immer neue Herausforderungen und Möglichkeiten, die Tierwelt in Szene zu setzen.

So machst du die schönsten Fotos von deinem Lieblingstier. Tierfotografie im Zoo oder vom Haustier

Viele Fotografen machen ihre ersten Erfahrungen auf dem eigenen Balkon, im Garten, Stadtpark oder bei einer Wanderung im heimischen Wald. Wichtig ist, dass man seine Umgebung genau unter die Lupe nimmt und die Augen und Ohren offen hält. Folgt man dem Zirpen der Grillen, ist es bei ruhiger Bewegung nicht schwierig sie im hohen Gras bei ihrem Konzert zu beobachten. Wenn man dann noch seine Kamera zur Hand, ist das Foto ja fast im Kasten.

Marienkäfer


Schmetterling



Man entdeckt einige Schätze bei genauerem Hinsehen. Ob am Boden oder in dem Bäumen. Sie werden staunen, welche Tiere, Blumen oder Gewächse dabei zum Vorschein kommen. Tierfotografie kann schon in den eigenen 4 Wänden stattfinden. Etwa bei der Hauskatze, dem Hamster, Hund oder Wellensittich. Ist davon nichts vorhanden, besteht auch die Möglichkeit eines Besuchs im Zoo, Tierpark oder Wildgehege.

Im Zoo findet man tolle Motive zum Probieren. Das Schwierige dort sind oft Zäune oder Gitter. Irgendwas ist immer im Weg. Eine gute Möglichkeit ist hier das Freistellen des Motivs. Dadurch werden Gitter oder Netze auf dem Bild nicht mit abgebildet.

Stelle dafür das Auswahlrad deiner Kamera am besten auf den Av-Modus. So kannst du gezielt eine offene Blende (möglichst kleine Blendenzahl) wählen, um den Hintergrund unscharf abzubilden. Zugleich verschwinden die störnden Elemente aus dem Vordergrund. Geh so nah wie möglich an das störende Gitter heran. Stell auf die Augen des Tieres scharf. Diese Technik funktioniert noch besser, wenn das Tier einen größeren Abstand zum Gitter hat.




Da Tiere in ihrem heimischen Umfeld fotografiert werden sollten, ist die magere Gehegeausstattung meist ein Handicap. Andererseits wiederum eine Herausforderung an das eigene Können, die vorhandenen Gegebenheiten, Licht und Schatten für die Bildgestaltung zu verwenden. Für Tieraufnahmen im Zoo ist ein Tierporträt die beste Lösung. Versuchen Sie das Wesen des Tieres auf Ihrem Foto zu erhalten. Ein Schwan zum Beispiel ist stolz, geht erhobenen Hauptes umher. Da wäre es doch ungünstig ihn mit gesenktem Haupt oder beim Schlafen zu fotografieren. Oder ein zähnefletschender Tiger ist naturgetreuer als einer, der einem liegend den Rücken zuwendet. Ein Raubtier bleibt ein Raubtier. So sollte es auch auf dem Bild zum Ausdruck kommen.





Sei vorbereitet, wenn ein Tier sein Maul zu Gähnen aufreißt.

Achte beim Fotografieren darauf, dass ein Lichtpunkt im Auge des Tieres erscheint, um dem Bild einen lebendigen Eindruck zu verleihen. Somit erreicht man das optimalste Ergebnis.

Für Tierfotos braucht es Geduld. Fotografiere in den frühen Morgenstunden oder spät nachmittags. Nimm Tiere im Zoo formatfüllend, ohne viel Hintergrund auf, damit die Wildlife-Wirkung nicht verloren geht. Verwende dafür mindestens eine Brennweite von 200 Millimetern. Für Tiere in Bewegung ist eine Belichtungszeit ab 1/500 Sekunde ratsam. Ist es zu dunkel für diese kurzen Belichtungszeiten, muss die ISO-Empfindlichkeit der Kamera erhöht werden. Etwa ISO 400 oder ISO 800.  

Beobachte das Tier eine Weile. So kann man vielleicht sein Verhalten erahnen. Welche Blumen findet der Schmetterling besonders interessant? Wo machen die meisten Hummeln Blütenpause? Wann holt sich das Eichhörnchen die Nüsse aus dem Garten. Eigne dir einige Kenntnisse über die Verhaltensweisen der Tiere an, so kannst du Ihre Reaktionen besser einschätzen.

Verwende bei scheuen Tieren eine Fernbedienung, um Sie durch die Bewegung beim Auslösen nicht zu verschrecken. Bedecke deine Arme und Hände. Ziehe dir gegebenenfalls Handschuhe über. Manche Tiere scheuen die nackte Haut des Menschen.



Die Serienbildfunktion ist die beste Möglichkeit für gute Tierfotos. Man kann den Finger am Drücker lassen und gespannt auf die fotografierten Bilder sein. Bitte nimm auf die Bedürfnisse der Tiere Rücksicht. Störe sie nicht in ihrem gewohnten Umfeld.

 Noch 3 wichtige Regeln  

  • Begib dich beim Fotografieren auf Augenhöhe des Tieres
  • Versuche, immer auf die Augen des Tieres scharf zu stellen
  • Jedes Tier ist wichtiger als ein Foto von ihm.